„Ich in der Zukunft“: Eine hochpoetische Zeitreise

Steiermark | aus FALTER 42/09 vom 14.10.2009

Der junge argentinische Theatermacher Federico León inszenierte im steirischen herbst seine Liebe zum Film

Theaterkritik: Gregor Schenker

Der steirische herbst pflegt ja durchaus ein Naheverhältnis zu argentinischem Theater. So erfuhr der Grazer Dramatiker Johannes Schrettle vergangenes Jahr eine erfrischende Interpretation durch Mariano Pensotti, bereits 2007 war Lola Arias, die auch diese Woche den herbst bereichern wird, mit ihrer Trilogie „Sueño con revolver / Striptease / El amor es un francotirador“ zu Gast.

Einer der prononciertesten Vertreter der argentinischen Theaterszene, Federico León, war vergangene Woche mit der vom herbst zusammen mit Complejo Teatral (Buenos Aires), Kunstenfestivaldesarts (Brüssel), HAU (Berlin) und Festival delle Colline Torinesi (Turin) co-produzierten Produktion „Yo en el futuro“ („Ich in der Zukunft“) zu sehen. In dieser vereinigt León sein Interesse für Film – sein 2006 entstandener Streifen „Estrellas“ lief ebenfalls – und Theater

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