Neu im Kino

Korea-Western: „The Good, the Bad, the Weird“

Lexikon | Michael Pekler | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

Wenn ein Südkoreaner eine Paraphrase auf Sergio Leones „Il buono, il brutto, il cattivo“ drehen darf, dann Kim Ji-woon, spätestens seit dem Horrorfilm „A Tale of Two Sisters“ oder dem Rachethriller „A Bittersweet Life“ sogar hierzulande nicht mehr ganz unbekannt. Kim, ein Stilist der lupenreinen Oberfläche, macht sich keine Genreregeln zu Eigen, sondern denkt diese immer – und das ist als Qualität zu verstehen – konsequent zu Ende. Und genau so sieht auch „The Good, the Bad, the Weird“ von der ersten bis zur letzten Einstellung aus: drei Gestalten aus dem Italowestern-Bilderbuch, eine Jagd nach einer Schatzkarte durch die Mandschurei, jeder für sich und Gott gegen alle.

Ab Fr in den Kinos


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