Neue Platten

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

Rock

The Flaming Lips: Embryonic Während die in Würde ergrauten Sachwalter kontemporären Psychodelic Rocks – stets zwischen Pathos, Euphorie und Albernheit changierend – auf ihrem letzten Album „At War with the Mystics“ (2006) schon ein wenig Richtung Altersinfantilität unterwegs schienen, knallt das Quartett den Fans nun ein erratisches, weitgehend ironiefreies Album vor den Latz: Diese postapokalyptische Klanglandschaft voll ausgeglühter Schlacken wärmt keine Sonne mehr. „It’s complete devastation / Oh, there’s no way out“, ist die verzerrte Stimme von Wayne Coyne auf „The Ego’s Last Stand“ zu vernehmen. Ein harsches Exerzitium gegen den Egotrip. Hoffentlich hilft’s! (Warner Bros.) KN

Pop

The More Or The Less: We, the People Der junge Mann im Booklet ist ganz Schwiegermamas Liebling, seine adrette Mischung aus Pulli, Hemd und grauem Mantel lässt eher auf einen BWL-Studenten als auf einen Popmusikanten schließen. Aber gut, das Outfit ist wohl der Salzburger


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