Nachrichten aus dem Inneren

Die Redaktion erklärt sich selbst

Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

Jetzt ist es auch schon wieder über ein Jahr her, seit der Falter gerelauncht wurde. Oder heißt es regelauncht? Man soll keine Wörter verwenden, die sich anhören, als wären sie der englische Ausdruck für Kielholen. Was ich eigentlich sagen wollte: Gut Ding braucht Weile. Nach stockendem Beginn hat sich die Leserbeteiligung an der Rubrik „Welt im Zitat“ zuletzt prächtig entwickelt (wiz@falter.at), sodass Wolfgang Kralicek „lauter super Zitat!“ frohlockte und ziemlich glücklich dreinblickte. Nicht ganz so glücklich wie auf dem Foto, das in der Feng-Shui-Ecke zwischen dem neuen Stehtisch und dem supernagelneuen Junkers Supranorm hängt und Kralicek beim Jubeln nach dem medial etwas unterbetreuten Sieg der Falter-Brieskicker über das überhart agierende profil-Rasenkollektiv zeigt. Wenn es mal nicht so gut läuft in der Redaktion, gehe ich in die Feng-Shui-Ecke und sehe mir Kralicek an: Schon geht es mir wieder besser. Noch glücklicher, sehr geehrte Geschäftsführung, könnten Kralicek und ich gemacht werden, wenn die Feng-Shui-Ecke nun endlich mit der durch den Stehtisch wirklich zwingend gewordenen Schnapsbar ausgestattet würde: Als Basissortiment würde ich Grappa, Williams, Aquavit und Büffelgraswodka vorschlagen (aber ich bin da nicht dogmatisch).

Apropos gut Ding: Weil das weltweit gewünscht wird, haben wir die Beatles-Serie nun auf Endlosmodus gestellt (diesmal ist Robert Rotifer dran), die Preise fürs Gewinnspiel, dessen Ergebnis statistisch irrelevant ist (sprich: So gut wie jeder Einsender hat seinen eigenen Lieblingssong), werden dennoch bereits dieser Tage versandt.


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