Internet 2.0 zwischen Revolution und Blutbad

Politik | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

Chris Anderson, Chef des US-Magazins Wired, skizziert eine kostenlose Digitalwirtschaft. Hat er taugliche Rezepte für den Journalismus 3.0?

Rezension: Mathias Huter

Information will frei sein. Diese Aussage des US-Autors Stewart Brand macht Chris Anderson, der Chefredakteur des amerikanischen Technik- und Lifestyle-Monatsmagazins Wired, zum Ausgangspunkt seines neuen Buches. In „Free: The Past and Future of a Radical Price“ entwirft er eine digitale Wirtschaft, die im Wesentlichen auf Bits und Ideen basiert.

Im Zeitalter des Internets würden viele ökonomische Regeln, wie wir sie aus der Offline-Wirtschaft kennen, nicht mehr gelten. Das „Free“, wie Anderson diese Welt ebenso freier wie kostenloser digitaler Güter nennt, führe umgehend zu einer immensen Nachfrage von Konsumenten und würde so ungeahnte neue Geschäftsmodelle ermöglichen. So sollten Musiker sich nicht länger über illegale Musikdownloads beschweren, sondern ihre Werke selbst gratis im Internet anbieten, dadurch


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