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Medien | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

SZ in der Krise Mitarbeiter des Süddeutschen Verlags haben vergangene Woche gegen drohende Stellenstreichungen bei Deutschlands größter Abonnementzeitung protestiert. Mit einem Pfeifkonzert vor dem Firmensitz in München warnten 350 Beschäftigte vor einem Qualitätsverlust bei der Süddeutschen Zeitung. Der SZ fehlt den Arbeitnehmervertretern zufolge wegen des Anzeigeneinbruchs viel Geld, daher sollen die Kosten gesenkt werden.

Hefte als Startauflage Die Fleisch-Macher um Markus Huber präsentieren mit Gier ein neues Wirtschaftsmagazin. Laut Standard möchte Huber die Kreativbranche mit dem neuen Produkt erreichen. Als Berater mit an Bord: der frühere profil-Chefredakteur Stefan Janny. Das Heft soll vier bis sechs Mal pro Jahr erscheinen.

Lifestyle? Deathstyle ist lustiger! In Kärnten kennt man sich aus mit dem Sterben und dem ewigen Leben. Von einem Kärntner Künstlerkollektiv stammt auch das neue Magazin amende. Ein Magazin, das sich ausschließlich der „Kultur der Endlichkeit“ widmet. Ein „Deathstyle“-Magazin, sozusagen. In der ersten, eben präsentierten Ausgabe erfahren wir, was auf einem Seziertisch geschieht, besuchen eine Blutegelfarm und werden daran erinnert, dass der Verfall mit der ersten Zahnlücke beginnt. Mehr unter www.amende.at

Rasche Zustellung Amazon.com startet mit der Zustellung am selben Tag. Kunden in sieben großen amerikanischen Städten können nun ausgewählte Artikel wenige Stunden nach der Bestellung erhalten – allerdings gegen einen Aufpreis. Für Premiumkunden kostet das Service sechs Dollar, für normale Kunden 15 Dollar.


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