Ein Hauch von „Starmania“ im ehrwürdigen Keller

Feuilleton | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

Unter regem Publikumszuspruch ging vergangene Woche der erste B-Slam über die Bühne des Wiener Literaturhauses

Reportage: Kirstin Breitenfellner

Als Moderatorin Diana Köhle und Szenefrau Mieze Medusa mit der Idee an sie herantraten, mussten die Leute vom Literaturhaus wohl nicht lange nachdenken. Der Auftakt des B-Slam beweist jedenfalls, dass man die nüchternen Veranstaltungsräume im Keller in der Zieglergasse für ein jugendliches Publikum kaum attraktiver machen hätte können. Denn das kam in Scharen, sodass man live ins Nebenzimmer übertrug, obwohl viele lieber standen oder es sich auf dem Boden bequem machten, um bei der Abstimmung mittels Applaus und sonstiger Formen des Krachmachens dabei zu sein.

„Ich will Lärm von diesem Publikum“, sind die ersten Worten von Moderatorin Köhle, die im sonstigen Leben Buchhändlerin im phil in der Gumpendorfer Straße ist und deren gelassener Charme und einschlägige Erfahrung entscheidend zur Lockerheit des Abends beitragen: begeisterte


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