Der Weibsteufel steckt im Detail

Feuilleton | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

Warum die erfolgreiche und preisgekrönte Inszenierung „Der Weibsteufel“ in Wien nicht mehr gespielt wird

Recherche: Wolfgang Kralicek

Karl Schönherrs Stück „Der Weibsteufel“ (1915) ist eine der besten Dreiecksgeschichten der Theaterliteratur. Martin Kušejs „Weibsteufel“-Inszenierung (2008) wäre eine der besten Inszenierungen im Repertoire des Burgtheaters – wenn die von der Kritik gefeierte und vom Publikum gestürmte Inszenierung noch im Repertoire des Burgtheaters wäre.

Ist dafür ein Machtkampf zwischen Regisseur Martin Kušej und dem neuen Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann verantwortlich, wie „Weibsteufel“-Darstellerin Birgit Minichmayr vorige Woche meinte? Der Fall ist einerseits ganz einfach, andererseits aber auch komplizierter, als es scheint.

Kušej, einer der prägenden Regisseure der Direktion Klaus Bachler, machte dem scheidenden Burgtheaterdirektor voriges Jahr ein schönes Abschiedsgeschenk: Seine „Weibsteufel“-Inszenierung mit Birgit Minichmayr,

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