Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

... dass die Ballsaison der Wiener Wirtschaft 67 Millionen Euro bringt. Sagt zumindest die Wiener Wirtschaft in Form der Kammerpräsidentin. Bis zum 16. Februar 2010 werden auf 450 Ballveranstaltungen 315.000 Besucherinnen und Besucher erwartet, die jeweils 215 Euro für Roben, Schmuck und Taxifahren ausgeben sollen. Extra zum Friseur gehen wollen laut Wirtschaftskammer aber nur zehn Prozent der Ballbesucherinnen. Bad Ball-Hair-Day?

… dass auch Obdachlose Unterhosen brauchen. Das Team des Notquartiers U63 für obdachlose Männer rief jedenfalls zur Kleiderspende auf, Socken und Unterwäsche fehlen am dringendsten. Vorbeibringen: 12., Untere Meidlinger Str. 63 (tägl. 18–10 Uhr).

… dass Händewaschen nicht unbedingt Männersache ist. Das zumindest verlautbarte ORF On anlässlich des „Welt-Händewaschtags“ (zugegeben: dass es den gibt, haben wir auch erst letzte Woche gelernt). Angeblich nur 32 Prozent der Männer waschen sich nach dem Verlassen einer Toilette die Hände. Bei den Frauen sind es 64, was ja womöglich auch von den Gegebenheiten vor Ort abhängig ist.

... dass Wassertaxis Wien zu Venedig machen werden. Spätestens im Juni 2010, kündigte der Planungsstadtrat an, werde es die Wasserverbindung am Donaukanal zwischen Salztorbrücke und Nußdorf geben. Wieso eigentlich nicht in Richtung Erdberg?

... dass ÖBB-Ticketautomaten ganz schön knausrig sein können. Zumindest in Hernals, wo ein Falter-Leser auf seiner „8-Tage-Klimakarte“ nur sieben Streifen vorfand – und sich hoffentlich tüchtig beschwert hat.


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