Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

Mexikoplatz: komische Uhren, falsche Parfüms, aber nicht nur

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Bei Umfragen im Vorfeld nach Tipps lautete die Einschätzung recht einhellig, dass es hier eh nur Waffen und Drogen zu erstehen gäbe. Tatsächlich hat der Mexikoplatz aufgrund des nahen Schifffahrtszentrums ein bisschen das Flair des Hafenviertels von Wien, die zahlreichen Geschäften mit „Waren aller Art“ – die vor allem von der Art billiger Uhren, gefälschter Markenparfüms und russischer Wodkas sind – stauben trübe vor sich hin. Die verruchte Zeit scheint längst vorbei. Echte Highlights gibt’s aber immer noch.

Gulasch & Pljeskavica

Das Brückenbeisl zum Beispiel. Jahrzehntelang von Inge Trappmaier mit enormem Einsatz geführt, was zu einer durchaus starken Zuwendung der Prä-Seitenblicke-Prominenz geführt hatte. Vor zwei Jahren sollte an Starkoch Harald Riedl verkauft werden, aufwendige Umbauten, um das Beisl auf aktuellen Genehmigungsstandard zu bekommen, Riedl steckte auf. Das

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