Wie der Soundbastler Steve Goodman die dunklen Seiten der Nacht erforscht

Steiermark | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

Porträt: Anja Reiter, Anna Wieder

Wenn Steve Goodman im Hörsaal der University of East London seinen Studenten die sonische Lehre näherbringt, ist die Aufmerksamkeit in der Regel höher als bei anderen Vortragenden: Der Mann weiß schließlich aus echter Erfahrung, wovon er spricht. Untertags den akademischen Künsten verpflichtet, macht Steve Goodman in den Nachtstunden als Kode9 die Clubs unsicher. Als erfolgreicher DJ, Musiker und Betreiber des legendären Dubstep-Labels „Hyperdub“, das Kaliber wie Burial – mit dem Dubstep Klassiker „Untrue“ aus dem Jahr 2007 – oder Zomby unter Vertrag hat.

Goodmans musikalische Wurzeln sind im düsteren Glasgow der Neunziger zu suchen, der Zeit ausgelassener Hardcore-Raves. So düster wie die Tage in Glasgow, so finster sind nach dem Umzug in die Metropole auch die Dubstep-Nächte in London: Hier kann Goodman das Entstehen einer weiteren Musikrichtung verfolgen und mitbestimmen. Aus seiner Website „Hyperdub“, auf der er Interviews mit


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