„Die Wirklichkeit ist oft grausamer“

Steiermark | aus FALTER 43/09 vom 21.10.2009

Pia Hierzegger und Christine Eder bringen den Brenner auf die Bühne. Ein Gespräch über einen „eher schwierigen Menschen“

INTERVIEW: TIZ SCHAFFER

Der Detektiv Simon Brenner, die zentrale Figur in den Krimis von Wolf Haas, hat bekanntlich auch schon einmal in Graz ermittelt. „Das ewige Leben“ (2003) wurde nun von der Schauspielerin und Autorin Pia Hierzegger dramatisiert, Christine Eder wird Regie führen. Ein sozusagen schwer vorbelastetes Thema. Die Krimireihe rund um den ehemaligen Polizisten – im Sommer ist gerade der siebente Roman unter dem Titel „Der Brenner und der liebe Gott“ erschienen – hat sich nicht nur prächtig verkauft, sondern war auch in den Verfilmungen von Wolfgang Murnberger, zuletzt „Der Knochenmann“, mit Josef Hader als Brenner sehr erfolgreich. In „Das ewige Leben“ wacht Simon Brenner mit einem Kopfschuss in der Landesnervenklinik Sigmund Freud – angeblich Selbstmord – auf und versucht sich, natürlich sehr turbulent, zu erinnern. Die Grazer


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