Wien Modern befreit die Klänge

Lexikon | Carsten Fastner | aus FALTER 44/09 vom 28.10.2009

Österreichs größtes Festival für zeitgenössische Musik beginnt diese Woche

Der Große Saal im Wiener Konzerthaus. Auf der riesigen Bühne steht, ganz alleine, ein Bratschist und formt aus fünf einsamen Tönen allmählich eine klingende Spirale. Mehr und mehr Musiker schließen sich ihm an, erst sieben, dann 18, dann 33 ? ehe schließlich ein übergroßes Orchester mit einer wie in tausend Farben schillernden Musik den Raum erfüllt.

So beginnt am 29. Oktober Wien Modern, Österreichs größtes Festival für die Musik unserer Zeit. Mit 17 Uraufführungen in 70 Veranstaltungen an 20 verschiedenen Orten fällt das dreiwöchige Programm heuer zwar etwas knapper aus als in den letzten Jahren; dafür ist es vielleicht noch etwas konziser und beziehungsreicher gestaltet als gewohnt.

Zum Abschied hat Berno Odo Polzer, der scheidende künstlerische Leiter des Festivals, zwei große Künstlerretrospektiven, drei Komponistenporträts, zwei ?Fokus? genannte kleinere Personalen und viele weitere


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