?Männer schätzen mich?

Politik | Es Zeigt Eine Schubhaft-Absonderungszelle im Polizeigefängnis in Linz. | aus FALTER 44/09 vom 28.10.2009

ÖVP-Innen- ministerin Maria Fekter über verkommene Schubhaftzellen, Angstmacherei und ihre Interventions-Emails an Ernst Strasser

Maria Fekter hat eine Mission. Die ÖVP-Innenministerin will Österreich zum ?sichersten Land der Welt? machen. Dazu muss man das Asylgesetz rigider gestalten, befindet sie. Vergangenen Mittwoch beschloss der Nationalrat ihre Novelle des Fremdenrechts, das weitere Verschärfungen für Asylwerber bringt. Am Tag nach der Debatte empfängt Josef Prölls Law-and-Order-Expertin zum Interview in ihrem Büro im Palais Modena.

Falter: Frau Innenministerin, wovor haben Sie Angst?

Maria Fekter: Ich bin kein ängstlicher Typ. Doch als ich hörte, dass unser junger Kabinettschef aus dem Finanzministerium plötzlich verstarb, dachte ich: Vor solchen Schicksalsschlägen in der Familie fürchte ich mich schon.

Aber warum verbreiten Sie mit Ihrer Politik so oft Angst? Sie warnen vor Einbrechern, die ?wie die Heuschrecken? über uns herfallen. Sie sprechen von ?Rehäuglein? der


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