Kurz und klein

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Medien | aus FALTER 44/09 vom 28.10.2009

Journalisten-Doyen gestorben Fritz Csoklich, der die Kleine Zeitung von 1960 bis 1994 als Chefredakteur leitete und zur führenden Bundesländerzeitung ausbaute, ist vergangene Woche 80-jährig in Graz gestorben. Die große Stunde des gebürtigen Wieners schlug 1964, als er mit Hugo Portisch und Gerd Bacher das Rundfunk-Volksbegehren initiierte. Dieser mediale Demokratieschub führte schließlich zum Sturz der großen Koalition. Sein Interesse am Rundfunk blieb: 2001 gehörte er dem Weisenrat an.

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Redakteure kündigt die New York Times. Aufgrund der Anzeigenflaute baut sie somit zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Stellen ab. Insgesamt wurden 200 Journalisten und 50 nichtredaktionelle Mitarbeiter entlassen.

Dominic Heinzl sorgt für Aufregung Der Retter des ORF erhält laut Tageszeitung Der Standard ein neues Studio in der Argentinierstraße. Betriebsrat und -arzt müssen ihre Bleibe räumen. Zwei Schnittplätze bringt Heinzl selber mit, zwei weitere bekommt er vom ORF. ?Wo wir um jeden Bleistift betteln müssen?, granteln ORF-Journalisten. ORF-Sprecher Pius Strobl begründet das im Standard so: ?Für eine Auftragsproduktion die ökonomisch günstigste Lösung.? Heinzls Produktionsvertrag liege zudem weit unter den kolportierten vier Millionen Euro pro Jahr; im ORF kursierten zuletzt 2,4 Millionen Euro.

Der Spiegel bekommt Nachwuchs Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel gibt es ab Dezember auch für Kinder: Dein Spiegel soll monatlich erscheinen und sich an Mädchen und Buben von neun bis zwölf Jahren richten. Dein Spiegel erschien bereits im September und befasste sich mit der Bundestagswahl.


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