Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 44/09 vom 28.10.2009

... dass die neue WU wohl tatsächlich gebaut wird. Auf einem Gelände zwischen Wiener Messe und Prater entsteht die neue Universität, den ersten Spatenstich gab es bereits, bis zum Herbst 2013 soll der Campus fertig sein, 25.000 Studierende sollen dort was lernen. Hoffentlich reicht der Platz bis dahin, sollte man nicht besser die Kapazität erhöhen?

? dass Prügel auf Geleise werfen nicht nur gefährlich, sondern auch strafbar ist. Bis zu zwei Jahre Haft drohen jenen Unbekannten, die vergangene Woche bei der Vorortelinie einen Holzprügel vor die Schnellbahn geworfen haben. Die Oberleitung wurde beschädigt, 100 Fahrgäste saßen gut zwei Stunden in einem Tunnel fest. Fies.

? dass das Bundesheer immer für uns ?im Einsatz? ist. Und sei es auch nur für seine Leistungsschau zum Nationalfeiertag. Bereits eine Woche vor dem großen Staatsrummel tummelten sich am Heldenplatz die Schaulustigen, um Rekruten, Panzer, Hubschrauber und anderes schweres (Kriegs-)Gerät zu bestaunen.

... dass zu Halloween die Maskenüberfälle wieder zunehmen. Kein Wunder, bekommt man die Horrorcamouflage doch überall. So überfielen in Favoriten zwei Männer mit Scream-Masken eine Tankstelle. Niedliche Mäuse wären zwar nicht weniger kriminell als Monster, aber einmal was anderes.

... dass Wien ein Pulverfass bleibt. Was marode Leitungen betrifft, kann es jederzeit nass (oder brenzlig) werden. Bei Schönbrunn barst wieder einmal ein Wasserohr spektakulär, nach einem Gasgebrechen musste man letzte Woche dann noch die Sechshauserstraße sperren. Wohl noch nie etwas von Energiesparen gehört!


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