Lernen von Prishtina

Stadtleben | aus FALTER 44/09 vom 28.10.2009

Balkanology: Das AzW entdeckt den Turbofolk der Architektur in Südosteuropa

Bericht: Maik Novotny

Der Balkan beginnt am Rennweg. Falsch. Der Balkan beginnt exakt südlich der Linie Triest?Odessa. Blödsinn. Balkan ist alles zwischen Wien und Athen. Unfug. Oder? Fragt man 100 Menschen, was sie mit dem Begriff ?Balkan? assoziieren, bekommt man 100 Meinungen. Meist abschätziger Natur ? immer noch wird das Klischee des Wilden, Chaotischen und Unzuverlässigen aus der muffigen k.u.k. Kiste geholt. Falls sich das nabelschauende Österreich überhaupt dafür interessiert, was hinter dem Rennweg passiert.

Die Ausstellung ?Balkanology? im Architekturzentrum Wien besetzt bewusst plakativ den umstrittenen Begriff, um ihn neu aufzuladen. Wobei zumindest der chaotische Aspekt des heutigen Südosteuropas bestätigt und gleich mit ausgestellt wird.

Bauen im ehemaligen Jugoslawien ist im Fokus der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Berliner Kurator Kai Vöckler und dem Schweizer Architekturmuseum

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