Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 44/09 vom 28.10.2009

Ausnahmslos alle müssen Segway fahren

Bericht: Martin Gantner

Spötter, Neider, Kopfschüttler. Segways, im bundesdeutschen Amtsjargon auch hatschert Selbstbalance-Roller genannt, lösen bei vielen Menschen noch immer skeptische Blicke aus. Ahnungslose Kritiker und plumpe Fortschrittsverweigerer denken an ?Amerika!? ? an dicke Menschen, die sich nicht bewegen wollen oder sich nicht mehr bewegen können ? an Yankees, die zu faul sind, um den Weg von der Bagelstation ins Popcornkino zu Fuß zurückzulegen. Meilenweit gefehlt. Denn das Segway x2, von Dean Kamen im Jahr 2001 entwickelt, ist ein kleines Fanal der Fortbewegung, ein iPhone auf zwei Rädern: intuitiv und zwingend logisch in der Anwendung. Erfinderkollege Steve Jobs von Apple prophezeite dem Gefährt die Zukunft des Stadtverkehrs.

Gewicht nach vor und zurück. Gewicht nach links und nach rechts. Das Gerät fährt immer in die Richtung, in die sich der Fahrer lehnt. Besaß die erste Generation der Segways noch eine starre Lenkstange

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