Falter-Test: Ist der Kindle das letzte Buch? Nein, aber das vorletzte!

Feuilleton | aus FALTER 45/09 vom 04.11.2009

Nicholson Baker hat offenbar etwas länger gebraucht, um in den Bann des Kindle gezogen zu werden. Die Falter-Testerin hatte dieses Problem jedenfalls nicht: Die grau schattierte Oberfläche des Geräts ist angenehm zu lesen; es dauert nur ein paar Klicks, dann ist man schon ganz in den jeweiligen Text versunken; und dass man dabei in den Händen Plastik statt Papier hält, ist schnell vergessen.

Im Gegensatz zum überraschend lesefreundlichen Display wirkt das Gesamtdesign noch unausgereift. Wer das Gerät frisch aus der Packung holt, sollte zuerst die Betriebsanleitung lesen. Die Steuerung ist nicht intuitiv. Da fragt man sich, warum sich gleich links neben dem „Next Page“-Button keine Entsprechung für die Seite davor findet. Wäre doch logisch: rechts klicken für vorwärts, links klicken für rückwärts. Seien wir ehrlich: Hätte Apple dieses Lesegerät designt, dann wäre das Ding sicherlich eine Stilikone und für jeden Deppen sofort bedienbar.

Amazon hingegen hat ein Buch für


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