Vernissage

Quintessenz eines facettenreichen Schaffens

Lexikon | aus FALTER 46/09 vom 11.11.2009

Bereits in den 70er-Jahren versuchte Marc Camille Chaimowicz im Gegensatz zur minimalistischen Neutralität der Zeit mittels Sinnlichkeit und Metaphorik eine exzessive Subjektivität herzustellen. Die Abkehr vom starren Objekt hin zu einem zeitabhängigen Prozess, der auch den Betrachter involviert, war dabei stets sein Anliegen. Das Resultat seiner Auseinandersetzungen sind meist bühnenhafte Settings mit zum Teil kompletten historischen Interieurs und Malereien. Impulsgebend für das speziell für die Secession geschaffene Arrangement aus Teppichen, Tapeten, Kunst- und Gebrauchsobjekten war Chaimowicz’ Beschäftigung mit dem Kunsthandwerk der Wiener Werkstätte und der Wiener Architektur. MJ

Secession, Do 19.00, bis 24.1.


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