Neue Platten

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 46/09 vom 11.11.2009

Pop

Norah Jones: The Fall Nach drei Wohlfühlalben und Verkaufszahlen im zweistelligen Millionenbereich will die US-Sängerin, deren Werke manche irrtümlich für Jazz halten, nun einen Richtungswechsel vornehmen. Nicht mehr nur lieb sein, ein bisschen rau klingen! Zum Schreiben lud sie sich Kollegen wie Ryan Adams oder Will Sheff von den Indierockfavoriten Okkervil River ein. Ihre bisherigen Mitmusiker kündigte sie, stattdessen agieren Granden wie Marc Ribot oder James Poyser. Leider hat Jones den neuen Kurs dann nicht durchgezogen. Auf gelungene, atmosphärisch dichte Stücke folgt bewährtes Gedudel. (Blue Note) sf

Tegan And Sara: Sainthood Als sie anfingen, waren die kanadischen Zwillinge Tegan And Sara Teenager. Über zehn Jahre und sechs Alben konnte man ihnen beim Erwachsenwerden zuhören. „Sainthood“, wie zuletzt „The Con“ von Chris Walla (Death Cab For Cutie) produziert, klingt glatter, hat aber noch ein paar der Kanten, die den Charme des Duos ausmachen. Zwischen Powerpop,


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