Auf zur Weltklasse!

Politik | aus FALTER 46/09 vom 11.11.2009

Die Zustände an heimischen Unis sind desaströs. Wie kann man sie verbessern? Ein Blick ins Ausland zeigt es

Erkundung: ingrid Brodnig

Es gibt nicht genug Geld, die Zustände in den überfüllten Hörsälen sind unerträglich, und viele Wissenschaftler wollen auswandern: Was alles nicht klappt, haben wir in der Uni-Debatte schon gehört. Doch in anderen Ländern, in Finnland, der Schweiz oder Großbritannien, gibt es erfolgreiche Konzepte, von denen sich Österreich etwas abschauen könnte. Das reicht von einer landesweiten Statistik, welche Ausbildungen am besten ins Berufsleben führen, bis hin zu Unis, die trotz Massenbetrieb Qualität liefern.

1. Nur her mit den Studenten

Steigen die Studierendenzahlen, geht das in Österreich als Horrormeldung durch. Dabei haben wir hierzulande nur 18 Prozent Akademiker, weit weniger als der OECD-Schnitt (27 Prozent) und nur halb so viele wie in Finnland.

Gerade die nordischen Länder zeigen, dass viele Studierende doch leistbar sind. Drei Viertel aller

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