Digitalia

IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 46/09 vom 11.11.2009

Oh Schreck, die Eltern sind auf Facebook! Diese Sorge ist echt ein alter Hut, dazu gab es schon circa eine Million Zeitungsartikel. Der absolute Hammer ist allerdings, wenn einem der eigene Großvater eine Freundschaftsanfrage schickt. Nicht schlecht staunte also meine ehemalige Studienkollegin Anita, als ihr Opa das Web 2.0 entdeckte. Der 79-Jährige hat einen Computer zuhause, surft regelmäßig Facebook an und schaut, was seine Enkerln dort so machen. Übrigens erklärt er in seinem Profil, er sei Single, an Frauen interessiert, suche allerdings nur „Freundschaft“. Ein lustiger alter Knabe. Einmal fragte er Anita, wie so ein Computer funktioniert. Da sah sie ahnungslos drein, obwohl sie ja eigentlich eine Vertreterin der Generation Internet wäre. Sie googelt am iPhone, hört Musik am Laptop, aber Technik interessiert sie nicht. Die Gadgets sind einfach Alltagsgegenstände, ähnlich wie Auto und Telefon auch. Ehrlich gesagt, habe ich auch keine Ahnung, wie das mit dem Telefonieren wirklich funktioniert.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige