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Feuilleton | aus FALTER 46/09 vom 11.11.2009

Jean-Améry-Preis an Kertész

Der 1982 von der Witwe des Schriftstellers Jean Améry (1912–1978) und dessen Verlag Klett-Cotta gestiftete und 1999 von Robert Menasse wiederbelebte Preis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des zeitkritischen, aufklärerischen Essays wird am 16.11. in Wien an den ungarischen Literaturnobelpreisträger Imre Kertész überreicht. Der mit 12.000 Euro dotierte und von der Erste Bank gesponserte Preis wurde Kertész von der fünfköpfigen Jury wegen dessen großer Nähe zu Améry zugesprochen, die sich in dem Essay „Der Holocaust als Kultur“ artikuliere. Vom 1929 in Budapest geborenen Kertész, dessen Ruhm durch die späte Rezeption des bereits 1975 in Ungarn herausgebrachten „Roman eines Schicksallosen“ begründet wurde, erschienen vor wenigen Wochen die „Briefe an Eva Haldimann“ (Rowohlt). Die Laudatio auf Kertész wird die Literaturwissenschaftlerin und Jurorin Irène Heidelberger-Leonard halten.

Johann-Beer-Preis an Fian

Der nach dem oberösterreichischen,


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