Nüchtern betrachtet

Hier kommt der Koch von Seite 26 schon wieder vor

Feuilleton | aus FALTER 46/09 vom 11.11.2009

Feuilletonchef Klaus Nüchtern berichtet aus seinem Leben. Die Kolumnen als Buch: www.falter.at

Jamie Oliver muss hier schon wieder erwähnt werden, und zwar, weil er auch auf Seite 26 vorkommt, wo der geschätzte Kollege aus der Filmredaktion Michael Moore als den „Jamie Oliver des Dokumentarfilms“ bezeichnet, was gewiss stimmt, für mich allerdings die Frage aufwirft, ob nun nach dem identitätslogischen Umkehrschluss Jamie Oliver seinerseits als Michael Moore der Kochkunst zu bezeichnen wäre. Kochen und Kino, hm … Herr Kubelka, sagen Sie doch mal was! Meldet sich nicht. Mist! Wenn Woody Allen mal was von Marshall McLuhan wissen will, steht der zwanglos neben ihm, aber wenn ich was von Peter Kubelka brauche, begießt der sicher grad einen Schweinsbraten oder spielt „Grand Theft Auto“ auf seiner Playstation.

Dann sag halt ich selber was: Ich finde es nicht richtig, auf Jamie Oliver herabzublicken, wie das in Auskennerkreisen heutzutage gern getan wird, die dafür Ferran Adrià


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