Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 46/09 vom 11.11.2009

So klein und doch ein richtiges Auto

Testfahrt: Lisa Kiss

Ach, ist der niedlich! Meine Tochter war entzückt, als ich sie mit dem Smart von der Schule abholte. Sie grinste und staunte nicht schlecht, als sie einstieg. Gar nicht so übel, meinte sie anerkennend. Ein Runde über die Ringstraße, dann zum Flughafen. Die erste Etappe war das reinste Vergnügen, die zweite zum Glück von kurzer Dauer. Ihre Freundin konnten wir auch nicht mitnehmen, weil – ja genau, er hat nur zwei Sitze.

Vor elf Jahren begann das kleine Automobil zögerlich die Welt zu erobern. Mitte der 90er hatte Swatch-Erfinder Nicolas Hayek ein revolutionäres Konzept in der Tasche: ein ökologisch korrektes Stadtauto mit Hybridantrieb, eigenen Parkhäusern, Fahrspuren und Verkaufscentern, alles für den Smart. Damit klopfte er zunächst bei VW an, blitzte dort aber ab. Mercedes fand die Idee interessant und holte sich den umtriebigen Multimilliardär ins Boot. Missmanagement und hohe Entwicklungskosten fuhren jedoch Milliardenverluste


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