Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 46/09 vom 11.11.2009

Mauer: der etwas andere Wiener Weinort

lokalaugenschein: florian holzer

Man denkt an Grinzing, Nußdorf, Sievering, Neustift, von mir aus auch an Stammersdorf und Strebersdorf, aber Mauer fehlt meist im assoziativen Ranking typischer Wiener Heurigenorte.

Dabei genießt der Heurige hier einen Zuspruch, und zwar von Eingeborenen, wie sonst kaum wo in der Stadt. Auch die drei Weinlagen Neuberg/Reisberg (Rodaun), Kroissberg und Kadoltsberg (insgesamt knapp 50 Hektar) stehen überaus gut im Saft, sind gut gepflegt und bieten sich für Spaziergänge an. Und Mauer strotzt vor Heurigen, vor allem in der Maurer Lange Gasse, das Spektrum reicht von urig-urtümlich bis restaurantmäßig und von unnötig unambitioniert bis großartig.

Topwein & best bio

King of Mauer ist zweifellos Richard Zahel, ein früherer Autorennfahrer, der in den 90ern den Familienbetrieb übernahm und konsequent an die Wiener Spitze heranführte. Teile des Hauerhauses sind an die 300 Jahre alt, und auch wenn man hier zu einer gewissen


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