Gegengift gegen die Kulturlosigkeit

Steiermark | aus FALTER 46/09 vom 11.11.2009

Der aus Mürzzuschlag stammende Dichter und Grafiker Walter Buchebner wäre dieser Tage 80 Jahre alt geworden

Porträt: Paul Pechmann

Das Kunsthaus Mürz erinnert dieser Tage mit Vorträgen und Lesungen an den 1964 freiwillig aus dem Leben geschiedenen Walter Buchebner, dessen Werk zunehmend in Vergessenheit zu geraten scheint. Beim Verlag Styria etwa, der noch vor einigen Jahren die einzigen zwei posthum erschienenen Titel Buchebners („zeit aus zellulose“ und „Die weiße Wildnis“) im Programm hatte, ist dessen Name nicht mehr erinnerlich, wie eine Nachfrage des Falter nach etwaigen Plänen in Hinblick auf eine Neuauflage ergab. Eine Neuedition unter Einbezug noch unpublizierter Texte aus dem rund zwanzig Typoskriptbände umfassenden Nachlass verspräche nicht nur für den Literarhistoriker ertragreiche Lektüren.

Immerhin war Walter Buchebner – abgesehen von den Grazer Forum-Dichtern – jener steirische Autor, der sich in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten am konsequentesten


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