Der Natur ausgeliefert

Steiermark | aus FALTER 46/09 vom 11.11.2009

Weinbauer Erwin Tschermonegg hat einen großen Teil seiner Ernte verloren

Porträt: Donja Noormofidi

Die Stimmung war schon bei der Pressekonferenz kurz nach 17 Uhr angeheitert, immerhin wurde in der Stadthalle vergangene Woche der steirische Jungwein mit Markennamen „Junker“ präsentiert. VP-Agrarlandesrat Johann Seitinger reimte Trinksprüche, Landwirtschaftskammerpräsident Gerhard Wlodkowsi rühmte sich, neuerdings „Käsebotschafter“ zu sein, und die Weinhoheiten schmeckten aus dem Jungwein Brombeeren und viel „Rückgrat“ heraus. Im Erdgeschoß spielten die Edlseer derart auf, dass man sein eigenes Wort kaum verstand, aber an diesem Abend ging es ohnehin eher ums Trinken als ums Reden. Die Gäste schoben sich von einem Stand zum nächsten, schlürften Wein und spuckten ihn bei Bedarf in vorbereitete Krüge. Wer sich durch 190 Junker kosten will, darf nicht immer austrinken.

Auch am Stand der Familie Tschermonegg standen die Verkoster Schlange, immerhin wurden ihr Weine bereits

  1020 Wörter       5 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige