Premiere

Famous Last Words: „Ich sterbe. I’m dying“

Lexikon | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Am Beispiel von Tschechwos bitterer Komödie „Onkel Wanja“ beschäftigt sich die für ihre smarten, unterhaltsamen Arbeiten bekannte Wiener Gruppe Toxic Dreams seit Jahren mit der Frage des Realismus im Theater. Für „Vanja 1“ (2006) recherchierte das Team um Regisseur Yosi Wanunu mit der Kamera am Entstehungsort; in „Pink Vanja“ (2008) wurde das Stück in einer extrem reduzierten Textfassung als Oper aufgeführt. Mit „Ich sterbe. I’m dying“ wird das Projekt jetzt abgeschlossen. Die letzten Worte Anton Tschechows, der 1904 in einem deutschen Kurhotel verstarb, sowie die widersprüchlichen Aussagen und Zeugnisse darüber sind Ausgangsmaterial für eine filmisch-szenische Reflexion über Darstellbarkeit (des Todes) im Theater. WK

brut im Künstlerhaus, Premiere Mi 20.00 (bis 29.11.)


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