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40 Jahre brauchbare Texte: Wespennest feiert


Sebastian Fasthuber

Lexikon | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Im Jahr 1969 fanden nicht nur Woodstock und die Mondlandung statt, auch die Literaturzeitschrift Wespennest erfuhr damals ihre Gründung. Es mag zwischenzeitlich immer wieder spannendere, avanciertere oder kontroversere Publikationen auf diesem Gebiet gegeben haben, die „Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder“, so der Untertitel, sorgt dafür mit langem Atem kontinuierlich für ansprechende Qualität. Den runden Geburtstag feiert sie nicht ganz zufällig mit einem Abend in der Alten Schmiede, schließlich ist Wespennest-Herausgeber Walter Famler auch Generalsekretär des Literarischen Quartiers in der Schönlaterngasse.

Nach einer Begrüßung durch die Verlagsleiterin Andrea Zederbauer hält der Philosoph und Autor Franz Schuh die Festrede. Er war von 1974 bis 1993 Wespennest-Redakteur. Die jetzigen Redakteure Jan Koneffke und Ilija „Weltensammler“ Trojanow stellen die aktuellen Hefte 156 („Dilemma 89“) und 157 („Alt sein“) vor. Anschließend liest Christoph Wilhelm Aigner aus seinem Buch „Eigenleben“.

Alte Schmiede, Do 19.00

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FALTER 12/19
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