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Kultur und Politik im kommunistischen Polen

Lexikon | Bernhard Kern | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Im Rahmen der Kunsthallen-Ausstellung „1989. Ende der Geschichte oder Beginn der Zukunft?“ erzählt der polnische Zeitzeuge Krzystof Piesiewicz über die „Wechselbeziehungen zwischen Kultur und Politik in der Ära des totalitären Systems“. Als Anwalt unterstützte er in den 1980ern die Opposition und verteidigte politische Häftlinge. Neben seiner juristischen Tätigkeit verfasste er die Drehbücher für die großen Filme von Krzysztof Kieslowski. Aus seiner Feder stammen unter anderem „Dekalog“ (1989), „Die zwei Leben der Veronika“ (1991) sowie die „Drei Farben“-Triologie (1993-94), für die er mit einer Oscarnominierung honoriert wurde. Seit 1991 ist Piesiewicz Abgeordneter im polnischen Senat.

Kunsthalle im Museumsquartier, Di 19.00


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