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Matias Aguayo: Rachen-Techno aus Chile

Lexikon | Florian Obkircher | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Obwohl Matias Aguayo bereits 2000 als Closer Music für helle Freude im popaffinen Techno-Zirkel gesorgt hat, sind es gerade die jüngsten Arbeiten des Exil-Chilenen, mit denen er zum Posterboy des Kölner Kompakt-Labels avanciert ist. Ein Elektroniker mit Gesicht und Haltung eben. Minimal pöbelt er auf seiner gleichnamigen Single mit „Cuz that music got no groove, got no balls“ an, die Sounds seines neuen Albums „Ay Ay Ay“ entstammen vorwiegend seiner Mundhöhle. Wichtiger als dieses formale Experiment ist Aguayo allerdings der Humor, der Song selbst. Und so pendelt er unbekümmert zwischen südamerikanischer Strandparty, Londoner Psychedelic-Disco und Berliner Techno-Bunker.

Flex, Sa 23.00


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