Vernissage

Posthume Würdigung

Lexikon | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Elemente des Bauhausstils und des Wiener Kinetismus hat Helga Philipp (1939–2002) in ihrem Werk seit den 60ern eindrucksvoll mit den Wahrnehmungsspielen der Op-Art verbunden. Die Reduktion von Form und Farbe, Umspring- und Treppeneffekte kennzeichnen einen Gutteil ihres Werks. Heute gilt sie als Pionierin der Konkreten Kunst. Ihr Wissen vermittelte sie an eine Schülergeneration, die wie Heimo Zobernig oder Gerwald Rockenschaub die Neue Geometrie nach ihrem Vorbild international weiterführte. Erst nach und nach wird Helga Philipp jene Aufmerksamkeit zuteil, die sie schon zu Lebzeiten verdient hätte. MJ

Galerie Konzett, Do, 19.00, bis 23. 1.


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