KunstKritik

Ghosthunter als Raumtheoretiker

Steiermark | Ulrich Tragatschnig | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Nicole Pruckermayr und IOhannes m zmölnig nutzen alte Röhren nicht dazu, um in die Ferne abzuschweifen, sondern um mit ihnen das engste Umfeld zu erkunden. In entsprechender Schutzbekleidung lässt sich das in der Ausstellung „GhostTV“ nachempfinden. Schließlich ist jede Menge Strahlung in der Luft und das Interesse für übersinnliche Phänomene bislang mit keiner Technik aus der Welt zu kriegen. Auf der Suche nach Geistern oder weißen Flimmerwölkchen kann man sich den Kopf aber auch über „Parallelwelten mit Berührungspunkten“ zerbrechen oder sich „die Frage nach heterotopischen Raumkonstruktionen stellen“, „Realitätserweiterungen“ inklusive.

ESC im Labor, bis 20.11.


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