Kurz und klein

Meldungen

Medien | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Arte passt sich den Deutschen an Bisher startete der deutsch-französische Kultursender Arte sein Hauptabendprogramm um 21 Uhr, nun wird das Sendeschema den deutschen Sehgewohnheiten angepasst: Die Nachrichten beginnen ab 2010 um 19 Uhr, die Hauptsendung um 20.15 Uhr. „Die einfacheren Strukturen sollen dabei helfen, „ein breiteres Publikum anzusprechen“, sagte der Programmchef.

Internet lernt Chinesisch Peter Dengate Thrush, Chef der Internetverwaltung ICANN, nennt es die „größte technische Änderung für das Internet seit seiner Erfindung“. Ab 2010 wird es technisch und rechtlich möglich sein, komplette Internetadressen mit chinesischer, japanischer, arabischer, hebräischer oder griechischer Schrift zu registrieren. Bislang waren Adressen auf lateinische Schriftzeichen beschränkt, was mehr als die Hälfte der 1,6 Milliarden User ausschloss. Die Registrierung soll ab Anfang Dezember möglich sein, die ersten Adressen werden Mitte 2010 freigeschaltet.

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Sendungen bietet der ORF nun in seiner Online-Videoplattform an. Unter http://TVthek.orf.at finden sich insbesondere selbstproduzierte Informationssendungen wie „Zeit im Bild“ und Kultur- und Sportprogramme.

Guardian entlässt Mitarbeiter Das britische Medienunternehmen Guardian News & Media (GNM) streicht mehr als 100 Stellen, betroffen sind Mitarbeiter in Redaktion und Vertrieb. Unter dem Dach von GNM werden die Zeitschriften Guardian und Observer sowie die gemeinsame Webseite guardian.co.uk herausgebracht, 1700 Menschen arbeiten in dem Betrieb. Grund für die Entlassungen sind die Rückgänge im Anzeigengeschäft und die gesunkenen Auflagenzahlen.


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