Digitalia

IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Wahnsinn, unser hochtechnologisches Leben ist voll riskant. „Zu viele SMS gefährden die Gesundheit“, war neulich im Internet zu lesen. Da erklärten amerikanische Forscher, dass exzessives SMS-Tippseln zu Schmerzen in Hals, Schulter und Hand führen könne. Grund sei die steife Haltung, die wir Handynutzer dabei einnehmen. Starrer Blick, angespannter Nacken, verkrampfter Daumen, das ist ungesund. Genau genommen lauert die Gefahr überall. Wir stehen in der Früh auf, gehen ins Bad. Da könnten wir gleich in der Wanne ausrutschen. Am Weg zur Arbeit in der U-Bahn husten einen dann lauter Fremde an. Die haben bestimmt alle die Schweinegrippe. Und selbst wenn wir dann im Büro ankommen, setzen wir uns gleich vor den Computer. Der ruiniert Augen und Rücken. Schlimm ist das. Was wohl meine Oma dazu gesagt hätte? Die Frau hat übrigens einen Weltkrieg, drei Kinder und eine schweren Autounfall überstanden. Aber das SMSen, das hätte ihr sicherlich total zugesetzt.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige