Mit dem Web gegen Ösistan

Medien | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Warum Armin Thurnher in der Web-2.0-Debatte irrt und das Internet vermag, wozu der Falter nicht imstande ist

Kommentar: Rüdiger Wischenbart

Immer wieder beklagen Falter und Frankfurter Allgemeine Zeitung den Untergang des Qualitätsjournalismus und der Buchkultur. Doch dieser Klage liegt ein Irrtum zugrunde, denn das Internet ist der falsche Beschuldigte.

Armin Thurnhers rituelle Schlussvolte in seinen wöchentlichen Kommentaren, wonach die „Mediawasauchimmer...“ zu zerschlagen sei, trifft da schon genauer. Insbesondere in kleinen Ländern wie Österreich gibt es eine Tendenz, politische wie mediale Strukturen in kleinen, oligarchischen Zirkeln zusammenzufassen. Wenige relevante Politik- und Medienmacher wissen, wie man hierzulande den Entscheidungsmarkt in die Hand nimmt.

Natürlich verschärfen Digitalisierung und Vernetzung den Trend zur Monopolisierung. Das macht das Leben für mittelgroße Medien zunehmend prekär. Das hat aber weniger mit dem Internet als vielmehr mit Globalisierung


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