Tee und Schnaps, Mensch und Maschine

Feuilleton | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Das weltbekannte Wiener Avant-Trio Radian ist wieder da und bringt die Zweitband Lokai mit

Feature: Sebastian Fasthuber

Radian. Lokai. Tupolev. Dirac. Natürlich Fennesz. Peter Rehberg. Nur ein paar Namen heimischer Künstler und Bands aus dem Feld zwischen Elektronik und instrumentengestützter Klangforschung, die hierzulande abseits der Nische völlig unbekannt sind, in ihren Bereichen dafür Weltruf genießen.

Mit dem Wiener Trio Radian verhält es sich genau umgekehrt wie mit gitarrenschwingenden Austro-Formationen, die über Berlin oder Hamburg nicht hinauskommen. Sie veröffentlichen ihre Musik seit 2002 auf dem angesehenen US-Indielabel Thrill Jockey, wo Tortoise, The Sea & Cake oder Califone zu den Kollegen zählen, und ihre Konzertreisen führen sie rund um den Globus.

Dabei lässt sich nicht einmal behaupten, sie seien Szenestars. Radians Szene müsste erst erfunden werden. Für experimentelle Elektronik verwendet die Band zu viel akustisches Instrumentarium; für Postrock klingt


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige