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Feuilleton | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Enquist, Schreiner, Amann

Einen Dreierpack Preise gab Ministerin Claudia Schmied zu Beginn der Buch Wien bekannt: Mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur, der mit 25.000 Euro dotiert ist, wurde der Schwede Per Olov Enquist (Jg. 1934) ausgezeichnet. Enquist wurde mit historischen Romanen wie „Der fünfte Winter des Magnetiseurs“ (1964) oder „Der Besuch des Leibarztes“ (1999) bekannt und erregte zuletzt mit seiner Autobiografie „Ein anderes Leben“ (Hanser) Aufsehen, in der er von seinem letztendlich erfolgreichen Kampf gegen den Alkoholismus erzählt. Der Würdigungspreis für Literatur (€ 12.000,–) ging an die Linzerin Margit Schreiner („Haus, Friedens, Bruch“, „Buch der Enttäuschungen“), der Staatspreis für Literaturkritik (€ 8000,–) an den Klagenfurter Germanisten und Leiter des Robert-Musil-Instituts Klaus Amann.

Salzburger Festspiele 2010

Das Programm der Salzburger Festspiele steht nächsten Sommer unter dem Motto „Mythen“. In


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