Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

... dass aussteigen lassen (oder besser: „osteign loss’n“) jetzt offenbar institutionalisiert wird. Zumindest am U6-Bahnsteig am Westbahnhof. Hier haben die Wiener Linien neuerdings mit Farbe markiert, welche Flächen freigehalten werden sollen, wenn der Zug einfährt. Keine schlechte Idee. Jetzt müssen’s bloß noch die Fahrgäste kapieren.

… dass die Deutsche Post eine Filiale in der Neustiftgasse eröffnet hat. Zumindest steht dort vor einem Wohnhaus ein aufgebockter gelber Überseecontainer mit der entsprechenden Aufschrift in der Gegend herum. Ob das der örtlichen Konkurrenz recht ist?

… dass die Vorweihnachtszeit nicht mit dem ersten Advent (am 29.11.) beginnt, sondern früher. Zumindest öffnen dieses Wochenende schon die diversen Christkindlmärkte überall in der Stadt. Wenn das Christkind bloß nicht gedopt ist, bei dem Stress.

... dass die Punschsaison damit (siehe oben) auch schon recht früh am Start ist. Zumindest wanken einem die ersten Heißgetränkeopfer entgegen. Prompt kündigte die Wiener Polizei Schwerpunktkontrollen im Einflussbereich von Punschtränken an: Kontrolliert werde vor allem in der Nähe von Christkindlmärkten, um Alko-Lenker aus dem Verkehr zu ziehen.

… dass der Fuzo-Zwist zwischen Planungsstadtrat (rot) und Bezirksvorsteherin (schwarz) um die Sanierung von Kärntner Straße und Graben offenbar offiziell beendet wurde. Zumindest waren bei der Schlusssteinlegung alle irre gut drauf. Und strahlen noch immer wie die Maiglöckchenlampen. Sie sagen, es war eh nicht so bös gemeint, sondern bloß „ein bisserl Werbung für die Arbeiten“. Selten so gelacht.


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