Der Stimmungsaufheller

Stadtleben | aus FALTER 47/09 vom 18.11.2009

Hier kommt ein Schokoladekuchen, der einen leichthin über das Sonnenloch hinwegträgt

Gerichtsbericht: Werner Meisinger

’Sist leider Winter, und die Zahl der Sonnenstunden sinkt in Wien auf den kläglichen Wert von circa 1,6 pro Tag. Da ist es kein Wunder, wenn der Mensch trübsinnig wird. Er kann der Trübsinnigkeit durch Urlaub in Queensland begegnen (neun Sonnenstunden täglich) oder durch gemütserhellende Ernährung (Serotonin!). Im Suchfeld der legalen Drogen heißt das: Zucker, Getreide, Fette. Oder Schokolade.

Schokolade steht bekanntlich im Rang eines Medikaments, wenn es um die Bekämpfung des Unglücks geht. Ich sage das auch, weil ich mit Schokolade zu schaffen habe. Auf der Suche nach Schokoladeköstlichkeiten bereise ich die Welt. Vorzüglichste Destination: Paris. Dort hat man mir letztens eine derart wonnevolle Schokotarte serviert, dass mein ansonsten so leistungsschwaches Hirn allein bei der Erinnerung daran literweise Serotonin synthetisiert.

Es war im L’Ambroisie, wo


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