Esther Dischereit bekommt den Erich-Fried-Preis

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 48/09 vom 25.11.2009

Die Erich-Fried-Tage enden traditionell mit der Verleihung des Erich-Fried-Preises. Bisher haben diesen u.a. Christoph Hein, Robert Schindel, Paul Nizon, Robert Menasse, Marcel Beyer, Peter Waterhouse oder Alois Hotschnig erhalten. Das Besondere: Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird von einem einzelnen Juror vergeben. Heuer war es Josef Winkler, der die deutsche Autorin Esther Dischereit ausgewählt hat. Sie arbeitete in der Metallindustrie und als Setzerin, ehe sie 1985 zu publizieren begann. Dischereit hat seitdem viel Lyrik und immer wieder über deutsch-jüdische Themen geschrieben. In 20 Jahren ist sie erst die vierte Frau, die den Fried-Preis bekommt.

Literaturhaus, So 11.00


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige