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Kakanien — neue Republik der Dichter

Lexikon | Bernhard Kern | aus FALTER 48/09 vom 25.11.2009

Das Burgtheater gründet in Anlehnung an Robert Musils imaginäres Staatskonstrukt „Kakanien“ eine eigene Republik der Dichter. Im Zuge von monatlichen Reden soll sich dabei ein geistiger Raum jenseits von Staatsgrenzen konstituieren. Den zweiten Abend der Reihe eröffnet der ungarische Schriftsteller Péter Nádas. Anschließend beleuchtet der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk Grenzgänge zwischen Polen und Österreich. Seit der Veröffentlichung seines Debüts „Die Mauer von Hebron“ im Jahre 1992, in der er von seinen Gefängniserfahrungen erzählt, gilt Stasiuk als wichtigster Gegenwartsautor Polens. Im deutschsprachigen Raum wurde er mit dem Erzählband „Die Welt hinter Dukla“ (1997) bekannt.

Akademietheater, Mo 20.00


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