Tipps Klassik

D’Amore: der Silberklang der Liebe

Lexikon | Carsten Fastner | aus FALTER 48/09 vom 25.11.2009

Sieben Spiel- und sieben Resonanzseiten verleihen der Viola d’Amore harmonischen Reichtum und einen bezaubernd entrückten, silbrigen Klang. Vor allem im 17. Jahrhundert geschätzt, hat diese liebliche Rarität zwischen Viola und Gambe dennoch nur gelegentlich Auftritte in der Musikgeschichte erlebt. Ein Umstand, dem der irische Bratschist Garth Knox Rechnung trägt und für seinen, von der Cellistin Agnès Vesterman begleiteten Seitensprung nicht nur Beispiele aus Barock (Marin Marais, Tobias Hume), Klassik (Attilio Ariosti), Gegenwart (Roland Moser, Klaus Huber) sowie der Volksmusik seiner Heimat wählt – sondern dem raren Instrument auch mit einer eigenen Komposition huldigt.

Porgy & Bess, Mo 20.00


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