Hungert die Kärntner Politiker aus!

Falter & Meinung | aus FALTER 48/09 vom 25.11.2009

Josef Pröll muss die Hypo-Bank mit Millionen stützen. Vorher sollte er die Nehmer des Geldes nennen

Kommentar: Florian Klenk

ÖVP-Finanzminister Josef Pröll fordert ein Transparenzkonto. Damit Geber und Nehmer endlich einmal benannt werden (siehe Kommentar links). Eine bestechende Idee. Pröll muss damit sofort in Kärnten beginnen. In einer inszenierten Rede könnte er auch berichten, wie dort vorlaute Nehmer nach hunderten Millionen winseln, Geld, mit dem sich Haider und seine Erben das Wohlwollen des Volkes erkauften.

Pröll muss offen legen, welche „Leistungsträger“ sich an der Hypo und damit am Kärntner Volksvermögen bereichert haben – unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, nämlich prospektiver Gewinne einer Bank, die in Wahrheit am Abgrund steht.

Es könnte eine historische Rede werden. Sie könnte nicht nur mit der Welt unkontrollierter Provinzbanker abrechnen, die nun 1,5 Milliarden Euro Frischgeld brauchen. Die Rede könnte enthüllen, dass in Kärnten auch dank der ÖVP


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