Eine Buchpräsentation wie ein Klassentreffen

Feuilleton | aus FALTER 48/09 vom 25.11.2009

Zombieball im Hawelka: Rudi Dolezal und Joesi Prokopetz heben in familiärer Atmosphäre ihr Austropop-Buch aus der Taufe

Reportage: Wolfgang Kralicek

Alle Herren – und es sind an diesem Nachmittag im Café Hawelka praktisch ausschließlich Herren anwesend – sind vollständig bekleidet. Obwohl die Location dieser Buchpräsentation natürlich in Anspielung auf einen der größten Hits des Austropop gewählt worden war, Georg Danzers „Jö schau“ von 1975, haben die Autoren dann doch davon Abstand genommen, als „Nackerte“ aufzutreten.

Das Werk trägt den schlichten Titel „Austropop – Das Buch“. Es handelt sich sozusagen um das verspätete Begleitbuch zur TV-Serie „Weltberühmt in Österreich“ und besteht hauptsächlich aus Interviews, die Rudi Dolezal mit diversen Größen des Genres geführt hat. Co-Autor Joesi Prokopetz hat zur Auflockerung ein paar teils persönliche, teils ironische Reminiszenzen beigesteuert.

„Ein Blick zurück ohne Zorn“, meint der Mann, der einige


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