Zwischen Landadel und Kunstprekariat: eine Nachbetrachtung zur Vienna Art Week

Feuilleton | aus FALTER 48/09 vom 25.11.2009

Rückblick: Matthias Dusini

Die diesjährige Vienna Art Week mit Lesungen, Vernissagen und Führungen ist vorüber. Die Veranstaltungsreihe wurde vom Auktionshaus Dorotheum finanziert, wo kurz vor den Auktionen für Design und zeitgenössische Kunst denn auch die Lose begutachtet werden konnten.

In dem historistischen Palais in der Dorotheergasse wurde die Vienna Art Week am Dienstag vergangener Woche eröffnet, zwischen Kunstwerken und Vitrinen mit Uhren.

Der Künstler Oliver Hangl versuchte am Plattenteller, das recht heterogene Publikum zum Tanzen zu bringen. Mit der Brechstange Prince („Kiss“) war er erfolgreich. Unter einer großen Grafik des Street-Art-Stars Banksy tanzten der Landadel und das Kunstprekariat.

Letzteres hatte sich bereits am Tag zuvor in einem leerstehenden Geschäftslokal im dritten Bezirk versammelt, wo die Ausstellung „The Center of Attention“ eröffnet wurde.

Hier zelebrierte die Kuratorin Ursula Maria Probst, im nahe gelegenen Fluc für Kunst-Pop-Überschneidungen


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