Wiederbegegnung mit den Beatles, Teil 11: Die Beach Boys fordern die Fab Four zum ultimativen Duell

Feuilleton | aus FALTER 48/09 vom 25.11.2009

Enthusiasmus-Kolumne: Stefan Apfl

Als Brian Wilson eines Dezemberabends 1965 in seinem Haus in L.A. „Rubber Soul“ auflegt, wird er beinahe verrückt. Erstmals reiht eine Band nicht Hitsingle an Lückenfüller, sondern erschafft unter dem Motiv Love einen Songzyklus in 14 Akten.

„Ich muss ein Album aufnehmen, das genauso gut oder noch besser ist als, Rubber Soul‘. Und wenn ich nichts anderes in meinem Leben tue“, soll Wilson, Mastermind der Beach Boys, in derselben Nacht gesagt haben.

In freundschaftlicher Rivalität, vor allem zwischen Wilson und McCartney, beginnt das Duell um das beste Album der Musikgeschichte.

Wilson hatte sich, aufgrund eines Nervenzusammenbruchs, gerade aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Während die Beach Boys touren, komponiert er „Pet Sounds“, nach dessen 35 Minuten und 58 Sekunden, eingeleitet mit dem elysisch-infantilen „Wouldn’t it be nice“, die Musikwelt nicht mehr dieselbe sein sollte.

McCartney nennt es „das beste Album“ und „God


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