Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 48/09 vom 25.11.2009

... dass eine Million Blumenzwiebeln in den Wiener Parks und Grünanlagen von den Stadtgärtnern und -gärtnerinnen in die Erde gelegt wurden. „Hier schlafen Blumenzwiebeln“, warnen nun wieder Warnschilder vor den Tulpen und Narzissen in spe und deren Launen. Denn – Vorsicht! – schlafende Zwiebeln soll man nicht wecken.

… dass die Gasblase von Favoriten versiegelt ist. Die – angeblich wirtschaftlich nicht verwertbare – Gasquelle wurde bei Probebohrungen für die U1-Verlängerung entdeckt, kurzzeitig bestand Explosionsgefahr. Experten der OMV haben das 38 Meter tiefe Bohrloch mit Zement ausgefüllt, es gibt Sicherheitsmaßnahmen, die eventuellen Gasaustritt registrieren. Vielleicht könnte man ein paar Tulpenzwiebeln zum Überwachen vorbeischicken?

… dass LED die neue Glühbirne ist. Zumindest in Sachen Weihnachtsbeleuchtung, die ab sofort wieder über den Wiener Einkaufsstraßen angeknipst wird. Überall blinken und blitzen die kleinen Birnchen mit dem geringeren Stromverbrauch. Überall? Nein, die Kaufleute der Mariahilfer Straße heizen die Stadt noch mit Glühbirnen und begeistern mit den Motiven aus den 70er-Jahren: Kometen, Rentierschlitten und Tannenreisig. Aber nächstes Jahr ist ja höchstwahrscheinlich auch wieder Weihnachten.

... dass ombudst is. Wir geben’s gerne zu, wir haben immer geglaubt, dass es den Obudsmann nur in Wien gibt. Doch jetzt erfahren wir, dass vergangene Woche das „International Ombudsman Institute“ (IOI) 17 internationale Ombudsmannkollegen zu einem Kongress nach Wien holte. Das IOI verfügt über Regionalgruppen in Afrika, Asien, Australien, Lateinamerika und Europa. Ab sofort glauben wir auch an den Weihnachtsmann.


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